Atlantic City

606101269_3RDeine Story – Deine Regeln!

Atlantic City, 1920: Steige in eine spannende und kreative Gedankenreise ein. Prohibition, Waffen,
Gangster – du spielst kein Spiel, du bist und machst das Spiel. Erlebe deine Story und sei gespannt, was passiert.

Spieler: 3-5

Altersempfehlung: Ab 16 Jahren

Inhalt: 36 Karten, 1 Anleitung

 

 

 

FAQ:

Bitte beachtet: Diese “Regelfragen“ beantworten wir für alle, die beim „freien“ Spielen ein bisschen Unterstützung brauchen. Selbstverständlich könnt ihr gerne eigene Lösungen finden und danach spielen – erlaubt ist, was gefällt!

Was passiert, wenn keiner beginnen möchte?
Will keiner freiwillig beginnen, startet z.B. der jüngste oder älteste Charakter (Altersangabe: siehe Charakterkarte). Die anderen folgen im Uhrzeigersinn.

 

Muss es in der Vorstellungsrunde unbedingt ein Monolog sein?
Wenn ihr euch nicht in einem Monolog, sondern im Gespräch mit euren Mitspielern vorstellen möchtet – tut das.

 

Wie viele Aspekte meines Charakters darf ich in der Vorstellung schon verraten?
Eine detaillierte Beschreibung nutzt der Story und gibt Material für die folgenden Akte. Die Teilnehmer sollten jedoch nicht ihr „Pulver“ schon im ersten Akt komplett verschießen. WICHTIG: Verratet vorerst nichts von dem, was auf eurer Motivationskarte steht!

 

Nach welchen Kriterien entscheide ich mich im 3. Akt die Karte zu behalten oder ein Gespräch zu bestimmen?
Ihr zieht reihum eine Karte. Schaut sie euch an. Passt sie zu eurer Motivation? Prima, dann legt sie vor euch ab. In diesem Fall findet dazu kein Gespräch statt. Möchtet ihr die Gelegenheit nutzen, um die Karte loszuwerden, oder sie gegen eine andere zu tauschen, dann sucht euch den Teilnehmer aus, der euch dazu am geeignetsten erscheint und fordere ihn zum Gespräch heraus.

 

Die Beziehungskarten definieren die Beziehung zu meinen Nachbarn, aber welche Beziehung habe ich zu meinem Gegenüber?
Beziehungen, die nicht durch eine Beziehungskarte definiert sind, fordern eure Fantasie. Denkt euch aus, wie ihr zueinander stehen könntet, ob ihr euch kennt oder nicht, wenn ja, wie lange und wie intensiv. Entwickelt eure Beziehung im Dialog.

 

Wer beginnt den 4. Akt?
Schaut euch die ausliegenden Karten an und überlegt, welche Karte euch bei der Erfüllung eurer Motivation noch helfen kann. Jetzt kann es helfen, schnell zu reagieren, und mit einem Gespräch mit einem beliebigen für euch hilfreichen Mitspieler zu starten, damit euch die Karte, die ihr braucht, nicht vor der Nase weggeschnappt wird.

 

Was passiert, wenn ein Mitspieler eine meiner Karten will, ich sie aber nicht hergeben möchte?
Wenn ihr euch nicht einigen könnt, kommt die Schicksalskarte ins Spiel. Siehe Punkt 4 „Schicksalskarte bereitlegen“

 

Welche Bedeutung haben die Wertangaben in Dollar auf den Karten (z.B. Bourbon, Pistole, Klappmesser, usw.)
1. Manche Charaktere müssen einen bestimmten Geldwert erreichen, um ihre Motivation zu erfüllen.
2. Verhandlungsargument beim Tausch von Karten.
3. Um den Gruppensieg zu erringen, muss eine Gang die meisten Geldwerte gesammelt haben.

 

Was hat es mit der Friedhofskarte auf sich?
Hat ein Spieler sowohl die Karte „Leiche“, als auch die Karte „Friedhof“, haben die Beschreibungen auf der Karte „Leiche“ keine Konsequenzen, d.h. du hast nicht verloren, wenn du eine Waffe hast.

 

Kann ich Karten, die ich habe und nicht brauche/möchte im Lauf des Spiels an andere Spieler abgeben?
Ja, ihr könnt jeder Zeit versuchen Karten, die ihr nicht braucht bzw. wollt, mit anderen zu tauschen bzw. an andere abzugeben. Sollten diese damit nicht einverstanden sein, entscheidet die Schicksalskarte.

 

Kann ich mit der Schicksalskarte über mehrere Karten entscheiden?
Nein! Die Schicksalskarte entscheidet nur über den Besitzerwechsel von einer Karte. Mehrere Karten können nur mit gegenseitigem Einverständnis gewechselt werden.

 

Kann ich eine Karte, die ich nicht möchte, einfach in die Mitte legen?
Nein, eine Karte, die einmal einen Besitzer hatte, darf nur mit einem anderen Mitspieler getauscht oder verschenkt werden.

 

Welche Bedeutung hat meine Zugehörigkeit zu einer Gang und muss ich sie den Mitspielern verraten?
Die Gang spielt in der Auswertung eine Rolle, da die Gang mit dem meisten Geldwerte den Gruppensieg erreicht. Im Spiel kann es also relevant sein, zu wissen, wer zur gleichen Gang gehört, um gemeinsam für den Gruppensieg zu kämpfen bzw. Spielern der gegnerischen Gang einen Strich durch die Rechnung zu machen. Aus diesen Gründen sollte man also nicht gleich verraten, zu welcher Gang man gehört, sondern in Gesprächen unauffällig das Thema zur Sprache bringen.

 

Muss ich als Mr. Pain die Karten meines Mitspielers, dessen Motivation ich verhindert habe, vor mir liegen haben, um meine Motivation zu erfüllen?
Nein, es reicht, wenn der Spieler seine Motivation nicht erfüllen konnte.